Das Labyrinth-Projekt Wetzlar

Ein öffentlicher Frauenort

Das Labyrinth-Projekt Wetzlar

Ein öffentlicher Frauenort

Die Idee

Die Idee entstand im Jahr 2002 nach dem großen Erfolg des FRAUEN-GEDENK-LABYRINTHS der Frankfurter Künstlerin Dagmar von Garnier, das im Sommer 2001 drei Wochen lang in der Colchester-Anlage zu sehen war und von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet wurde. Dabei wurde deutlich:

  • Ein Labyrinth fügt sich als eines der ältesten Symbole der Menschheit und als ein Platz für kulturelle Veranstaltungen gut in den Skulpturenpark in der Colchester-Anlage ein.
  • Es gibt vor allem bei Frauen ein großes Bedürfnis nach einem öffentlichen, auch für Männer offenen Ort der Begegnung und des Austausches – nach einem Platz für Veranstaltungen zur Frauenkultur und Frauengeschichte. Allein zur Eröffnung des FRAUEN-GEDENK-LABYRINTHS kamen mehrere hundert Besucherinnen und Besucher. Auch die über 40 weiteren Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Viele Besucherinnen und Besucher kamen aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland.
  • Angeregt durch die Idee des FRAUEN-GEDENK-LABYRINTHS, historische Frauen mit ihrer Biographie, Geschichte und ihrem Lebenswerk öffentlich zu ehren, forschten auch viele Frauen aus Wetzlar und Umgebung zu historischen Frauen aus der Stadt und der Region. Sie boten Veranstaltungen an, so dass Vieles aus der (Lokal-) Geschichte anschaulich wurde. Dieses Angebot wurde u. a. von zahlreichen Schulklassen genutzt.
  • Das große ehrenamtliche Engagement vieler Frauen und die Werbung zahlreicher Sponsoren half, die erheblichen Kosten für das FRAUEN-GEDENK-LABYRINTH aufzubringen.
  • Ein Labyrinth als symbolischen Weg zu erleben, ist für viele Menschen eine besondere Erfahrung.
  • Dies alles motivierte eine Gruppe von Frauen, im Januar 2002 den gemeinnützigen Verein Labyrinth-Projekt-Wetzlar zu gründen. Sigrid Kirdorf, die Initiatorin des Labyrinth-Projektes in Wetzlar, wurde Vorsitzende.

Ziel des Vereins Labyrinth-Projekt Wetzlar e.V.

Die dauerhafte Einrichtung eines Labyrinthes in der Wetzlarer Colchester-Anlage als öffentlicher Ort:

  • von Frauen für alle Menschen
  • für Begegnungen
  • für Veranstaltungen
  • an dem regionale Frauengeschichte sichtbar wird
  • zur Förderung von Kunst und Kultur
  • für Volksbildung
  • zum Erleben von Spiritualität
  • zum Feiern

Um dieses sehr kostenaufwändige Projekt realisieren zu können, wurde im Sommer 2002 wieder in Anbindung an die Frauenbildungswoche ein „Rasenlabyrinth“ in der Colchester-Anlage angelegt. Erneut konnte für drei Wochen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm realisiert werden, das Frauen mit großem persönlichem Engagement ehrenamtlich durchführten. Auch im Jahr 2002 zeigte die sehr große Resonanz vieler Besucherinnen und Besucher, dass es eine Bereicherung für das Wetzlarer Kulturleben war und sie bereit waren, mit vielen kleinen Spenden das Projekt zu unterstützen.

© Labyrinth-Projekt Wetzlar e.V.
Merianstrasse 32
35578 Wetzlar
www.labyrinth-wetzlar.de